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Gründung der Panorama Sauna
Die Eheleute Heidi und Josef Schmidt betrieben früher eine kleine Massagepraxis in Mayen. Schließlich wechselte man nach Troisdorf, wo neben der physikalischen Praxis auch eine kleine Sauna mit Tauchbecken, Frischluft und Ruheraum angeboten werden konnte.
Bei einem gemeinsamen Urlaub am Meer entstanden dann die Idee sowie die ersten Grundrisszeichnungen im Sand. Es sollte eine größere Saunaanlage im heimischen Grafschaftort Holzweiler gebaut werden. Ein entsprechend geeignetes 7000 qm großes Grundstück befand sich in Familienbesitz. Da die Brandung des Meeres sämtliche "Planungsskizzen" vom Vortag buchstäblich weggespült hatte, begann man die Sache konsequenter anzugehen.
Im Juli 1975 war es dann soweit. Auf der Suche nach dem passenden Namen der gerade fertig gestellten Saunaanlage kam Heidi Schmidt wegen der schönen Aussicht auf Wald und Felder auf den Namen » Panorama Sauna «.
Zur Verfügung standen den ersten Besuchern (damals 20 Personen pro Tag) die etwa 5000 qm große Liegewiese, 1 Schwimmbad, 1 medizinisches Bad und 2 finnische Saunen nebst dazugehörenden Tauchbecken. Als "Sicherheit für alle Fälle" wurde das etablierte Massageinstitut in Troisdorf parallel zur Panorama Sauna weiterbetrieben.
Die weitere Entwicklung der Panorama Sauna
Schon 1976 hatten sich die Besucherzahlen über alle Erwartungen hinaus gesteigert und man konnte das Massageinstitut in Troisdorf auflösen, um mit vereinten Kräften das anfänglich reine Familienunternehmen aufzubauen. Bis 1993 hat sich die Panorama Sauna in mehr oder weniger großen Schritten weiterentwickelt. Mittlerweile zählen Gäste aus dem benachbarten Ausland oder mit Anfahrwegen von über 150 km zum gewohnten Bild. Die gesamte Betriebsfläche ist auf 30.000 qm angewachsen und fast 200.000 Besucher jährlich waren und sind keine Ausnahmen.
Zum 1. Januar 1993 wurde die Panorama Sauna GmbH gegründet und arbeitet weiterhin als eines der größten Gesundheits- und Erholungscenter von Deutschland im Dienst seiner Besucher. Vergleiche zu den in neuester Zeit entstandenen "Spaßbädern" werden nicht so gerne gezogen, da man zwischen Wasserrutschen und physikalischer Therapie einen Unterschied sehen muss.
Der Firmengründer Josef Schmidt fand, trotz seines Handicaps der Kriegserblindung, überdies hinaus noch die Zeit zum Engagement für öffentliche, soziale und kommunalpolitische Aufgaben. Hierfür wurde ihm 1993 eine Anerkennungs - Medaille der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
1994 folgte dieser Auszeichnung die Verleihung der Verdienstmedaille des Landes Rheinland Pfalz durch den damals amtierenden Ministerpräsidenten Rudolf Scharping.
Der Orden des französischen Krankenhausverbandes sowie der Gewinn des Siegerpokals bei einem Bundeswettbewerb der kriegsblinden Skatspieler komplettieren ein Leben mit Tiefen und Höhen.
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